Bauen & Wohnen


Die benachbarte, denkmalgeschützte MOELLER HALLE auf der Alten Schmelz drohte gänzlich zu verfallen.
2008 / 2009 wurde mit unserer Zustimmung eine grundsichernde Sanierung durchgeführt. Aber dies kann nur der Anfang einer umfassenden Restaurierung sein. Deshalb werden wir dafür in den kommenden Jahren Fördergelder vom Denkmalschutz und Mittel von Sponsoren erlangen.

Gewerbeflächen - Erschließungen und Gewerbegebiet -Entwicklungen sollen nur noch auf REVTTALISIERTEN alten INDUSTRIEBRACHEN erfolgen. Einschnitte in Wald und Flurwerden damit vermieden.

Diese Politik haben wir Grünen seit den 80-iger Jahren in St. Ingbert im Stadtrat forciert. Beispiele dafür sind die neuen Nutzungen auf dem ehemaligen Glashüttengelände, auf dem Gelände Alte Schmelz, den Gewerbegebieten entlang der Parallelstraße und im Drahtwerk Nord Areal. Auf diesen alten, ökologisch sanierten Industriebrachen wurden moderne Betriebe mit qualifizierten Arbeits - und Ausbildungsplätzen geschaffen. Im Drahtwerk Nord Areal sind für weitere Neuansiedlungen noch Flächen frei.

An der Parallelstraße Richtung Heckel wird eine weitere Industriebrache revitalisiert und für Gewerbeansiedlungen aufbereitet. Neustes Projekt wird die Revitalisierung der ehemaligen Baumwollspinnerei sein.

Mit einem SITZ im AUFSICHTSRAT der St. Ingberter Gewerbegelände Entwicklungsgesellschaft haben wir in den vergangenen Jahren diesen erfolgreichen Prozess mit gesteuert.

Auf Ansiedlungen im ehemaligen Klebergelände soll die Stadt Einfluss nehmen. Generell wollen wir FORSCHUNG und ENTWICKLUNG wie z.B. beim Medizintechnischen Institut der Fraunhofer Gesellschaft ausweiten.

Auch Ansiedlungen aus dem UNIVERSITÄREN Bereich wollen wir erreichen. Der Gesundheitspark soll in Zusammenarbeit mit dem Kreis weiter entwickelt werden.

Wir lehnen ein Megaeinkaufszentrum am Rande der Stadt ab. Stattdessen sollen alle Kräfte auf die FORTENTWICKLUNG der INNENSTADT konzentriert werden. Dazu gehört nach Grüner Forderung die Gründung einer CITY - MANAGEMENTGESELLSCHAFT mit einer/ einem CITY - MANAGER an der Spitze. Die gemeinsamen Interessen von Kaufleuten, Hausbesitzern und Stadt müssen gebündelt werden, so dass ein qualifizierter Branchenmix, mehr Service, attraktive, moderne, einladende Geschäfte mit stilvoller Außenwerbung und renovierten/ restaurierten Fassaden erreicht werden.

Deshalb wollen wir auch den Ausbau des städtischen Förderprogrammes gegen Ladenleerstände forcieren. Hier können Mietzuschüsse und Mittel für Ladenmodernisierung beantragt werden. Auch das Förderprogramm zur Verschönerung der Fassaden wollen wir erweitern. Unsere City muss sich als ein großes KAUFHAUS mit authentischem Flair verstehen und sich entsprechend vermarkten.

Im leer stehenden SINN - Leffer Gebäude möchten wir, dass die Stadt ein INLETCENTER (mehrere Geschäfte in einem Haus) entwickelt. Den Ankauf des Hauses Nr.96 durch die Stadt (ehemaliges KIK) in der Fußgängerzone haben wir unterstützt. Ebenso die Modernisierung des Ladenlokales. Wir freuen uns, dass zwei ehemalige Mitarbeiterinnen von Sinn - Leffer nun ein modernes, attraktives Modegeschäft betreiben. Dieses Geschäft bereichert jetzt den östlichen Bereich unserer Fußgängerzone. Wenn wir Grünen es strategisch für notwendig erachten, dass die Stadt für die Belebung der City ein vorbildhaftes Beispiel geben muss, dann werden wir auch in Zukunft solche Projekte unterstützen. In der Hoffnung, dass solche Beispiele weitere Geschäftseröffnungen nach sich ziehen und Ladenleerstände beseitigen.

Zusätzliche Kaufkraft soll durch mehr WOHNEN in der INNENSTADT erreicht werden. Deshalb werden die alten Wohnquartiere in der Innenstadt nach und nach saniert und modernisiert.

Zusammen mit der Saar - Pfalz - Tourismus sollen in St. Ingbert mehr touristische Angebote entstehen, von denen auch die Geschäftswelt und Gastronomie in der Innenstadt partizipiert. In der ehemaligen Baumwollspinnerei entsteht das neue Kunst -und Kulturzentrum mit Jugend - und Bildungszentrum einschließlich Kino Werkstatt. Wir unterstützen diesen Plan seit Jahren, weil wir St. Ingbert als Kunst -und Kulturstadt aufwerten möchten. Davon soll auch die Innenstadt profitieren. Aus diesem Grunde wollen wir das Areal dieses Zentrums zur Innenstadt öffnen.

Deshalb befürworten wir die VERLÄNGERUNG der FUSSGÄNGERZONE bis zum Eingangsbereich der BAUMWOLLSPINNEREI.

Wir möchten in Zukunft wieder mehr LEBEN und WOHNEN in der INNENSTADT. Darum befürworten wir auf dem Gelände der ehemaligen Westpfälzischen Verlagsdruckerei und Umfeld neue Wohnbebauung in einer Grünanlage. Dazu gehört auch die Renaturierung des Großbaches und seiner Ufer. In Richtung Ludwigstraße wollen wir am Ufer entlang einen Fuß -und Radweg bauen. In diesem Zusammenhang unterstützen wir auch die Pläne, den REWE – Markt umzugestalten und zu vergrößern. Der sperrige Bau des ehemaligen Mister - Tech soll abgerissen werden.

Mehr Leben und Wohnen wollen wir auch mit SANIERUNG und MODENISEERUNG von ALTSTADTBEREICHEN wie z. B. Kohlenstraße und zwischen Blieskasteler Str. und Pfarrgasse erreichen. In der Kohlenstraße besteht dringender Handlungsbedarf. Viele Läden stehen leer und Häuser /Fassaden verfallen. In der Pfarrgasse wurde die ehemalige, verfallene DISCO abgerissen und ein Parkplatz hergerichtet. Die untere Blieskasteler Straße ist schon aufgewertet. Dafür stehen Mittel aus dem PROGRAMM SOZIALE STADT zur Verfügung.

Das reicht uns aber nicht. Diesen Prozess werden wir noch intensivieren und beschleunigen.

Gleiches gilt auch für die ORTSTEILE, denn dort müssen die ORTSKERNE ebenfalls aufgewertet werden. Mehr Angebote für den täglichen Bedarf in den Ortsmitten.

Eines unserer mittelfristigen Ziele ist die WIEDERBELEBUNG des BECKERTURMES als eines der prägnantesten St. Ingberter Wahrzeichen. Er soll als Aussichtsturm mit Terrasse dienen. Das Braustübchen oben im Turm soll für Feste und Veranstaltungen mietbar werden. Dafür sind erhebliche Mittel für die Sanierung im Turm und für den Aufzug zu akquirieren. Wir wollen versuchen, Fördermittel aus einem Bundes, - Landes,- oder EU - Programm zu erlangen.

Auch das unter Denkmalschutz stehende Areal/ Ensemble „ ALTE SCHMELZ „ werden wir weiter entwickeln und restaurieren.

Neben der „ Mechanischen Werkstatt" mit Nebengebäuden als Veranstaltungszentrum streben wir in den nächsten Jahren die Restaurierung der Möllerhalle, der Direktorenvillen u. a. Gebäude an.

Die Häuser der ehemaligen Arbeitersiedlung sind mittlerweile Dank der Anwohnergenossenschaft fast alle saniert und bewohnt. Von der Arbeitersiedlung aus erstreckt sich nach Westen bis Rentrisch der ehemalige ENGLISCHE GARTEN. Diesen wollen wir restaurieren. Die planerischen Vorarbeiten sind erbracht. Ein Großteil des ehemaligen Gartens gehört Saarstahl, aber diese verweigert sich leider bislang diesem Plan. Ein kleinerer Teil gehört jedoch der Stadt. Deshalb fordern wir von der Stadt, diesen Teil des Englischen Gartens bereits jetzt schon zu restaurieren. Im Stadtrat konnten wir noch keine Mehrheit dafür gewinnen. Wir versuchen es weiter und halten an unserem Ziel fest.

An dieser Stelle wollen wir das Engagement der „ Initiative Alte Schmelz" hervorheben, die schon seit Jahrzehnten für die beschriebenen Ziele kämpft. Wir unterstützen von Anfang an die Arbeit und Ziele der Initiative.

Startseite | Themen | Presse | Partei | Fraktion | Service | Kontakt | Newsletter | Spenden

Impressum

Copyright © 2011 Bündnis 90/ Die Grünen St. Ingbert. Alle Rechte vorbehalten.