Eines unserer wichtigsten Ziele war die Einbindung der Gesamtstadt St .Ingbert in die Biosphärenregion Bliesgau. Die Grüne Fraktion, insbesondere unser Beigeordneter Adam Schmitt, haben sich in den vergangenen Jahren dafür engagiert. Das Ziel wurde erreicht. Ganz St. Ingbert ist BIOSPHÄRENSTADT. Die Anerkennung der Biosphäre durch die UNESCO ist im Mai 2009 erfolgt. Nun wollen wir in den nächsten Jahren die Biosphärenstadt und die Region durch interkommunale Zusammenarbeit gestalten.
Wir GRÜNEN haben als KLIMASCHUTZ – MASSNAHME, das städtische ENERGIE - MANAGEMENT durchgesetzt. Es muss in städtischen Gebäuden Energie eingespart, Energieeffizienz erreicht und es soll vor allem Erneuerbare Energie „SONNE„ genutzt werden. Dies soll in Zukunft ein städtischer KLIMAMANAGER umsetzen.
Zahlreiche Schulen besitzen schon Photovoltaikanlagen. Das Rathaus ist energetisch saniert. Das BIOMASSEHEIZWERK im Gewerbegebiet Drahtwerk Nord versorgt die Unternehmen und das Rathaus mit Wärme. Weitere Gebäude werden an die Nahwärmeinsel angeschlossen z.B. die Gebäude rund um den Marktplatz herum. Mittelfristig wollen wir für die gesamte Stadt ein Nahwärmenetz knüpfen.
Im „BLAU„ wurde ein BLOCKHEIZKRAFTWERK gebaut, das Wärme und Strom mit höchstem Wirkungsgrad erzeugt. Davon wollen wir noch mehr realisieren.
Wir Grünen streben die SOLARSTADT St. Ingbert an. Deshalb haben wir aus den Agendagruppen, die St. Ingberter Solarinitiative entwickelt und grüne Stadtratsmitglieder haben auch die erste BÜRGER - SOLARGENOSSENSCHAFT mitgegründet und gestaltet. In Letzterer können alle Bürger ab 55,- Euro MITBESITZER von PHOTOVOLTAIKANLAGEN werden und etwas für den Klimaschutz tun. 5,- Euro der Einlage sind für Sozialprojekte in IGB.
Auf dem Dach der Südschule wurde die erste Bürger - Photovoltaikanlage installiert. Weitere Anlagen werden folgen.
Wir haben mitgeholfen, dass die INDUSTRIEBRACHE Gewerbegebiet Drahtwerk Nord revitalisiert und der Gehn -und Rischbach als natürlicher Lebensraum wieder geöffnet wurden. Der belastete Industrieboden wurde konsequent entgiftet. Die weitere ökologische Gestaltung folgt.
Zum Schutz unseres TRINKWASSERS und unserer GEWÄSSER werden jährlich Millionen
für Kanalsanierung, Kanalneubau, Regenüberlaufbecken und für den Ausbau des
Trennsystems (Trennung Regenwasser vom Schmutzwasser) in St. Ingbert investiert.
Wir Grünen haben die Förderung der Regenwassernutzung z. B. um den Garten zu gießen,
durchgesetzt, indem Gebühren für Niederschlagswasser teilweise entfallen. Wer versiegelte
Flächen öffnet, wird mit einem Zuschuss zu den Kosten belohnt.
Europaweite Bestrebungen, Trinkwasserherstellung in die Hände von Privatfirmen geben zu
dürfen, bekämpfen wir.
TRINKWASSERVERSORGUNG soll in kommunaler Verantwortung bleiben.
Wir setzen uns für die naturnahe WALDBEWIRTSCHAFTUNG und für biologische Landwirtschaft ein. Der Schutz der ARTENVIELFALT durch Naturschutzprojekte ist uns ein großes Anliegen.
Zusammen mit unserem Beigeordneten Adam Schmitt haben wir NEUE WEGE der ABFALLENTSORGUNG beschritten. Unter seiner Verantwortung wurde die Müllabfuhr der gesamten Stadt weitestgehend in kommunale Hände genommen, das Grünschnittkonzept inkl. Kompostherstellung und Verkauf sowie Restholzverbrennung im Biomasseheizwerk umgesetzt sowie die Blaue Tonne für Altpapier eingeführt.
Grünes Ziel der Abfallwirtschaft ist die ABFALL VERMEIDUNG, die Trennung und Wiederverwertung von WERTSTOFFEN und somit radikale Restmüllreduzierung in der grauen Tonne. Deshalb haben wir den St. Ingberter WERTSTOFFHOF und seine Angebote verbessert und erweitert, Das WERTSTOFFZENTRUM ist eine ERFOLGSGESCHICHTE. Immer mehr St. Ingberter bringen getrennte Wertstoffe für die Vermarktung zur Wiederverwertung. Durch jahrelangen grünen Druck und Verhandlungen unseres Beigeordneten wurde in einer Vereinbarung mit dem EVS erreicht, dass der Wertstoffhof von 350qm auf 2500qm vergrößert wurde, neue Fraktionen an Wertstoffen abgegeben werden können und die Öffnungszeiten auf 6 Tage in der Woche ausgeweitet werden. Dazu wird auch eine intensivierte Abfallberatung gehören.
Der EVS beteiligt sich mit 350.000 Euro an den Umbaukosten und steuert jährlich 230000 Euro + Erlös aus der Wertstoffvermarktung zu den Betriebskosten bei. Am 01. Januar 2011 wurde die MÜLLVERWIEGUNG eingeführt. Wer Wertstoffe trennt und zum Wertstoffhof bringt und dadurch weniger Restmüll erzeugt, wird durch niedrige Gebühren belohnt.
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